Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Tag 1: 7 Uhr und eine Reise

7 Uhr. Nicht meine Zeit. Aber was soll man machen, und außerdem lässt sich’s leichter aufstehen, wenn man weiß, dass in etwa 14 Stunden 29 °C und ein eisgekühlter Mojito auf mich warten werden. Serviert in einem karibischen Lokal in San Juan …

Also, raus aus dem Bett und ich habe, braves oder faules (das ist Ansichtssache, aber ich weiß in welche Richtung ich tendiere) Mädchen wie ich bin, und weil mir jede Minute zusätzlicher Schlaf erstens Falten erspart und zweitens heilig ist, bereits am Abend alles zurecht gelegt. Daher lag mein Kleiderstapel schon ordentlich gefaltet neben mir und ich fuhr pünktlich frisch geschniegelt und mit allen Dokumenten in der übermäßig großen Handtasche in Richtung Check-In Vienna Airport.
Unglaublicherweise klappte alles, sogar den zu Hause vergessenen Steckdosenadapter konnte ich nachkaufen. Dass ich den grünen Zettel für die Einreise ins Amiland zweimal ausfüllen musste, schiebe ich mal einfach auf das Formular. Nach 9 Stunden: Stop-over in Washington und ich freue mich auf einen Kaffee. Dass daraus dann doch nichts wurde, und ich trotz 3 Stunden Aufenthalt zum Gate lief, lag daran, dass wohl jeder Einreisende ein potentiell böser Einreisende ist und man nach langem Anstehen, fotografiert werden und Fingerabdruck scannen auch noch sein Gepäck abholen und neu einchecken muss.
Schließlich saß ich dann doch im Flieger nach San Juan. Dass man Richtung Karibik unterwegs war, merkte man dann spätestens beim ersten Mal Wasser ausschenken: Entweder im Becher oder direkt in den Mund, wie sagte die Stewardess noch mal: „In Mexico schenkt man so Tequilla aus, wir hier mal das Wasser!“ Tja, ich bevorzugte dann doch die klassische Variante. Zerdrückt und ein wenig derangiert kam ich dann nach insgesamt 14 Stunden Reise im Hotel an, und war schon begeistert. Die nächtliche Aussicht von meinem Balkon im 9. Stock ließ mich dann wirklich ernsthaft überlegen, ob ich mich nicht doch noch ins Nachtleben stürzen sollte, denn in San Juan war es erst 10:30 am Abend. Allerdings kam ich mit meinem Plan nur mehr ins Badezimmer, denn dort überfiel mich quasi hinterrücks der Schlaf.
Nun ist es wieder 7 Uhr in der Früh und ich bin bereits seit einer halben Stunde wach und sitze wieder am Balkon, sehe die Stadt erwachen und denke so bei mir, vielleicht ist 7 Uhr doch meine Zeit …

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