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Ganz Deutschland liebt ihn. Ganz Österreich verehrt ihn. Und auch in der Schweiz und in Luxemburg liegt man ihm zu Füßen. Sein Bekanntheitsgrad lässt selbst die Ikonen der deutschsprachigen Fernsehunterhaltung alt aussehen. Der stets gut gelaunte Herr mit den listigen braunen Augen und dem kecken Oberlippenbart schreibt TV-Geschichte. Er ist die Nummer 1 unter den Fernsehköchen Deutschlands und erfreut sich auch in Österreich und der Schweiz höchster Beliebtheit. Bei fast 300 Stunden Sendezeit pro Jahr vergeht kaum ein Tag, an dem uns Johann Lafer nicht über den Äther in die Welt der kulinarischen Genüsse entführt und mit kleinen Anekdoten „köstlich“ unterhält. Dies ist bemerkenswert, führt man sich seinen Werdegang vor Augen. Am 27. September 1957 als Sohn eines Landwirts geboren, wuchs Johann Lafer in St. Stefan im Rosental in der Ost-steiermark auf. „Meine Kindheit war nicht von Überfluss geprägt, aber sie war schön. Meine beiden Schwestern und ich wuchsen in einer intakten Natur auf und genossen ein hohes Maß an Menschlichkeit. Angesichts der bescheidenen Verhältnisse ging man in der Familie sehr aufeinander ein. Das ergab ein glückliches Miteinander und Füreinander, in dem gutes Essen in der Gemeinschaft einen hohen Stellenwert hatte – was ich in unserer schnelllebigen Zeit ein wenig vermisse.“ Nichts deutete zunächst darauf hin, dass aus dem kleinen Johann aus der österreichischen Provinz einmal einer der prominentesten Köche des deutschen Sprachraums werden würde. „Ursprünglich wollte ich ja Gärtner werden. Mit acht oder neun Jahren entdeckte ich meine Vorliebe dafür, in der Küche mitzuhelfen. Die Entscheidung, Koch zu werden, fiel dann mit zwölf oder dreizehn Jahren. Ausschlaggebend war wohl die Tatsache, dass es in unserem Ort einen Schiffskoch gab, der durch seinen Beruf viel in der Welt herumkam. Und das wollte ich auch!“
1973 trat er eine Kochausbildung im Restaurant „Gösser-Bräu“ in Graz an, doch bald schon zog es ihn in die Ferne. Er nahm eine Stelle im Hotel „Schweizer Hof“ in Berlin an, wechselte zwei Jahre später zu Josef Viehauser ins Restaurant „Le Canard“ in Hamburg und ein Jahr darauf als Chef-Patissier zu Jörg und Dieter Müller ins Hotel-Restaurant „Schweizer Stuben“ in Wertheim-Bettingen. Sie haben richtig gelesen! Johann Lafer ist nicht nur ein Spitzenkoch, sondern wurde 1980 zum besten Patissier Deutschlands gekürt! 1981 kam er als Chef-Patissier zu Eckart Witzigmann ins legendäre Restaurant „Aubergine“ in München und anschließend für ein Jahr ins Restaurant „Gaston Lenôtre“ in Paris. „Alle Köche, bei denen ich lernen durfte, haben mir sehr viel gegeben. Ich habe mir ihr Know-how abgeschaut, um meine eigene Philosophie zu entwickeln. Am spannendsten war aber wohl die Zeit bei Witzigmann, zumal sich damals noch niemand mit der Nouvelle
Cusine beschäftigte und sich mir eine völlig neue Welt auftat.“
Geboren in der Provinz Österreichs ist Johann Lafer heute mit 300 Stunden Sendezeit/Jahr Nr. 1
Johann Lafer’s Stromburg
D-55442 Stromberg
Tel.: +49 (0)6724 9310-0
Fax: +49 (0)6724 9310-90
E-Mail: office@johannlafer.de
Website: www.johannlafer.de