Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

mail print

Janine Kunze - Mein Rezept für den Genuss

Sie ist erfolgreiche Schauspielerin und Moderatorin, eine glückliche Ehefrau, eine tolle Mama von zwei Töchtern, und sie kann auch noch lecker kochen. Und trotzdem: Da gibt es etwas, das Traumfrau Janine Kunze sehr bereut …

Mit dem Gericht in der Hand für das Foto zu posieren, das ist so gar nicht ihre Sache. „Lieber würde ich mich gleich mit der Gabel darüber hermachen“, sagt Janine Kunze. Worte, die den Küchenchef im trendigen Grazer Restaurant „Aiola“, Heinz Preschan, beflügeln. Er schwebt zurück in die Küche und zaubert der kessen Deutschen ein fünfgängiges Specialmenü. „Gib dein Bestes, Junge“, neckt ihn Janine. „Ich verstehe nämlich was von gutem Essen.“

GourmetReise: Und woher haben Sie dieses Wissen, Janine?
Janine Kunze: Mein Mann Dirk und ich, wir hatten ja selber einmal ein italienisches Restaurant mitten in Köln, in der Pfeilstraße. Lief eigentlich sehr gut. Wir waren aber beide mit unseren Jobs so sehr beschäftigt, da haben wir es vor drei Jahren verkauft. Wenn du als Inhaber nicht ständig vor Ort bist, dann läuft das nicht.

GR: Wie hat das Lokal geheißen?
Kunze: „Romeo Matto“. Der verrückte Romeo also. Wir haben das damals komplett umgebaut. Wände raus, Küche rein, alles neu. War wirklich ein schickes Restaurant mit Pasta und Fisch auf der Karte, 88 Sitzplätzen und einer feinen Bar.

GR: Hatten Sie nie Angst, dass das in die Hose geht?
Kunze: Zuerst schreibst du nur rote Zahlen. Das dauert natürlich, bis es lukrativ wird. Mein Mann wollte mir mit diesem Restaurant einen Lebenstraum erfüllen. So ist es überhaupt erst dazu gekommen. Mir war schon klar, dass ich am Anfang damit nicht reich werde. Als wir verkauften, stiegen wir schlussendlich ohne einen Verlust aus.

GR: Aber Sie trauern dieser Zeit noch nach, oder?
Kunze: Total. Mit tut das heute noch ungeheuer leid, dass wir das aufgegeben haben. Aber da musste die Vernunft siegen.

Interview: Michael Pech
Fotos: Andreas Kolarik

Den ganzen Artikel können Sie im Genießermagazin GourmetReise oder HIER mit Ihrem Member Login nachlesen. Wenn Sie noch kein GourmetReise Member sind, können Sie sich HIER anmelden.