Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Like a Virgin - British Virgin Islands

Als Gott die Welt erschuf, blieb ihm das prächtigste Türkis aller Zeiten über. Das kippte er ins karibische Meer. Genau dort, wo die Inseln jungfräulich und britisch sind: BVI’s!

Besten Dank nach ganz oben! Denn genau diese Zutaten braucht das echte Caribbean-Feeling: ein eisbeschlagenes Glas Painkiller, Planters Punch oder auch ein Bierchen, die lässige Strandbar und die Hauptingredienz – das unverschämt tiefblaue Meer.

Konversation stört da nur. Nur blöd ins Wasser glotzen, tagelang, das ist es! Hundert Kilometer östlich von Puerto Rico tut sich ein ganz eigenständiges, karibisches Paradies auf – die BVI’s, eigenständiges Member of the British Empire. Charles M. Tobias, Chef von „Pussers“ lebt seit langem auf Tortola, der Hauptinsel unter den 21 bewohnten Inseln des freundlichen Paradieses: „Wo findet man ein besseres Leben? Sonne und Meer, keine Kriminalität und – für das Geschäftsleben ausgesprochen effektiv – die britische Gerichtsbarkeit.“ Relax, relax ist das Motto auf Tortola, Jost van Dyke, Anageda, auf Peter-Island oder Virgin-Gorda. Offshore Banking spült Milliarden von Dollars in die Kassen, die Regierung kümmert sich um fast alles. Smalltalk ist den Einheimischen wichtig, auch verdächtig duftende Eigenbau-Tabake und fröhliche Musik an allen Ecken und Enden. Das Verhältnis von Einheimischen und Touristen toppt alle Zahlen, die man aus Tiroler Alpendörfern kennt: etwa 25.000 Einwohner vs. 500.000 Touristen!

Die BVI’s wirken wie ein Magnet auf die High Society dieser Erde. Richard Branson, der schon eine Insel und eine Hotelanlage besitzt, dupliziert gerade dieses Investment. Diesmal unter dem Motto „Voll ökologisch, voll autark“. Die Hütte von Morgan Freeman steht recht unspektakulär auf einem Feld; die Clintons, Beckhams, Robert de Niro oder Kate Moss bewohnen, was man so an Standesgemäßem vorfindet. Und es lebt sich auch standesgemäß: auf Highspeed-Booten, luxuriösen Katamaranen, auf dem Tenniscourt. Man erwärmt sich – wirklich wahr und wirklich irre – in heißen Whirlpools, taucht, segelt, reitet, angelt ein Abendessen für 50 Personen (enorm große Fische gibt es da), lässt sich in eisgekühlte Fitness-Studios locken.

Text: Reinhold Forobosko
Fotos: Shutterstock, Virgin Limited Edition, British Virgin Islands Tourist Board, beigestellt

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