Winterurlaub auf höchstem Niveau!
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GOURMETREISE: Herr Hauser, ist die Luft dünn hier oben?
Karlheinz Hauser: Ich glaube, dass die Spielwiese der Gastronomie groß genug ist für alle. Da braucht kein Neid aufkommen. Was ich von Großmeister Eckart Witzigmann gelernt habe, ist, immer Respekt zu haben. Man wird von mir nie ein schlechtes Wort über einen Kollegen hören. Jeder soll sein Ding durchziehen. Wenn jetzt einer mit Ziegenbart und langen Haaren zu Rockmusik seine Gerichte kreiert, soll er das machen, wenn er das gut findet.
GR: Sie erwähnten Eckart Witzigmann, bei dem Sie zwei Jahre lang als Stellvertreter im „Aubergine“ waren. Heute sind Sie selbst einer der Großen. Wie schwer war der Weg dorthin?
Hauser: Was mich dorthin brachte, waren zum großen Teil sicher mein Wille, mein Aspruch auf Perfektion, meine Wissbegierde und ein bisschen Talent war wahrscheinlich auch dabei. Ich komme vom Land, da gibt es nur Schnitzel und ich wollte mehr sehen. Der Rest ging dann wie von allein.
GR: Von allein?
Hauser: Klar, die 16-Stunden-Tage hat man, aber wenn man Lust drauf hat und was bewegen möchte, dann steckt man das weg. Man macht ein bisschen mehr als die anderen, geht einen Schritt weiter. Wenn bei mir etwas nicht funktioniert hat, bin ich zwei Stunden früher aufgestanden und habe experimentiert und getüftelt – so lange, bis es geklappt hat.