• 7 Tage mit Halbpension in der Junior-Suiten
• 6 Tage Range Fee
• unbegrenzte Übungsbälle
• 15 Trainerstunden von Mo bis Fr
• Platzprobe mit drei Löchern
Von 26. Juni bis 21. August
ab 1098 Euro pro Person
Das Licht ist schummrig, der alte, abgetretene Dielenboden knarrt und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als wäre hier die Zeit vor Langem einfach stehen geblieben. Hier, das ist in der Preservation Hall, die eigentlich entgegen dem Namen nur ein kleiner Raum in einer Seitengasse der Bourbonstreet ist, dem vibrierenden Zentrum des French Quaters in New Orleans. In der Luft liegen Geschichten von europäischen Einwanderern und ehemaligen Jazzlegenden. Die Klänge von Liebe und Leid, interpretiert von der hauseigenen Jazzband, und ein Bier tun ihr Übriges, um zu vergessen, dass man sich im 21. Jahrhundert befindet und nicht etwa in einer kleinen Enklave der Neuen Welt zur Jahrhundertwende.
Denn keine andere Hafenstadt an der Ostküste Amerikas, außer vielleicht New York, bildete einen größeren Anlaufpunkt für Abenteurer und Menschen, die in der Alten Welt nichts mehr zu verlieren hatten. Diese Tatsache machte aus New Orleans das, was es heute ist: einen bunten Schmelztiegel aus den unterschiedlichsten Kulturen. Franzosen, Deutsche und Italiener, Kanadier und Afrikaner prägten den Lebensstil und vor allem die Küche. „In Europa klassisch ausgebildete Köche kamen hierher und fanden für sie gänzlich neue Lebensmittel“, erklärt Rick Blount dem Frankfurter Starkoch Mirko Reeh, der gerade auf kulinarischer Reise durch Louisiana ist. Blount muss es wissen, denn er ist der Ururenkel von Antoine, einem Franzosen, der 1840 nach New Orleans kam und die erste Pension der Stadt eröffnete – der Sohn machte daraus ein Restaurant. Heute ist das „Antoine’s“ eine Institution im French Quater. „Ihr Können legten sie einfach auf Crawfish, Austern, Alligatoren, Bohnen und Schildkröten um. É voilà und so entstand die kreolische Fusionsküche.“
Fotos: Werner Krug