Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Das hätte ich nun in Dresden gar nicht erwartet. Eigentlich will ich mir in der Kunsthofpassage in der Neustadt das Regenwasserspiel anschauen. Doch die Weinhandlung „weinkult“ daneben wirbt so schön mit dem Spruch „Mit einem Glas sächsischen Weins in der Hand das Regenwasserspiel genießen“, dass ich das Angebot gerne annehme. Zur Auswahl stehen Weine von Karl Friedrich Aust aus Radebeul – ein wunderbar komplexer Riesling und ein herrlich erfrischender Kerner, doch ich entscheide mich für einen Müller-Thurgau und lasse mich von der Qualität dieses Weins aus dem oberen Elbtal überraschen: fruchtig im Geschmack, trocken im Abgang, genau das Richtige in dieser wunderbaren Atmosphäre der bunt und thematisch unterschiedlich gestalteten Höfe an einem sonnigen Tag. So kann ich das Wasserspiel stilvoll genießen und Kraft schöpfen für meinen langen Entdeckungsspaziergang. Denn das „Elbflorenz“ entdeckt man am besten zu Fuß. Und da gibt es einiges, wie der Spitzname schon verrät, denn Dresden braucht sich mit seinen architektonisch bedeutenden Bauten und seinen kostbaren und berühmten Kunstsammlungen vor der Kulturmetropole in der Toskana nicht zu verstecken.
"Beschaulich und unaufgeregt geht es hier zu. Fast könnte der Eindruck entstehen, ich sei wirklich in Italien.
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