Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Sex? Ausziehen, 150 Liegestütze, man ist verschwitzt – ziemlich anstrengend, Spaß macht es trotzdem, weil man den Höhepunkt als Belohnung vor Augen hat.“ Sehr mutiger Satz für einen Beinahe-Priester. Zielgerichtet war Heinz Hanner aber schon immer – in jeder Lebenslage. Ob das Ziel nun Sex, Koch des Monats oder Sterne heißt, ist dann egal. Zwei Sterne und drei Hauben schmücken seine Hall of Fame. Das gutbürgerliche Wirtshaus seiner Eltern verwandelte er in einen designten Edeltempel mit Hotel und katapultierte sich in Österreichs gastronomische Topliga. Der Gipfelsieg allein ist ihm allerdings zu wenig, der Weg dorthin soll Spaß machen.
Heinz Hanner ist dem Himmel sehr nahe. Er betet oft und gerne, er glaubt an Gott und sich selbst – und bevor er einmal auf einer Wolke schweben wird, schuf er sich sein heiliges Haus auf Erden. Weg von zu Hause wollte er nie. Im Gegenteil, seine Lebensgefährtin Gitti vermutet, dass er Mayerling für das Zentrum der Welt hält.
Die Küche mit der riesigen Glasfront erinnert an ein Raumschiff, das über dem Wienerwald schwebt. Keine Hitze, betriebsame Stille und Heinz Hanner steht auf der Kommandobrücke. Captain Hanner dirigiert die Produktion raffinierter Mixturen aus Klassik und Molekular. Auf Hightechbildschirmen sehen die Köche, welche Speisen gerade drankommen. Alles getimt, jeder Gast wird im 20-Minuten-Rhythmus mit hochexplosiven Geschmacksbomben bestreut.
Edle Hölzer, Glas und Naturstein stehen im Zentrum des Hanner-Resorts – sparsam und linear eingesetzt, formen sie Empfangsraum, Restaurant, Wintergartenbox, luftige Terrasse samt Becken mit Koikarpfen und auf dem Wasser treiben 4 Silberkugeln gemächlich dahin. Die Karpfenpopulation variiert, abhängig vom Hunger der Hauskatze. Der begehbare Weinkeller hat die stattliche Einwohnerzahl von 1600 Positionen, die Käsekollektion kommt von Gott Bernard Antony.