Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Im metrischen System ist die Maßeinheit für Hoffnung mit exakt 2 Metern veranschlagt. So groß ist Silvio Nickol nämlich, für den die Latte des Erfolges aber von einer ganzen Nation wesentlich höher gelegt wurde. Denn der Deutsche soll endlich die Rekordmarke knacken und für Österreich den Gourmetjackpot einfahren: die drei Michelin-Sterne.
Die Voraussetzungen dafür sind gut, steht doch der multimillionenschwere Unternehmer Peter Pühringer hinter Nickols neu installierter kulinarischer Spielwiese in Wien. Dem Restaurant, über das schon lange vor der fulminanten Eröffnung im April die Gourmetszene sprach: dem „Silvio Nickol Gourmet Restaurant Palais Coburg“. Aus Christian Petz’ ehemaliger 19-Gault-Millau-Punkte-Kunstschmiede entstand binnen acht Monaten ein eigens auf den 36-jährigen Nickol gebrandeter Gourmettempel. Das stylish-internationale Luxusrestaurant mit einer Investsumme von mehreren Millionen Euro (Anm.: über genaue Zahlen schweigt man) spielt nicht nur aus dem Soundsystem der Extraklasse alle Stückerl: Über 100 Kilogramm Amethyst aus Italien, ein Weinschrank, bestückt mit raren Pretiosen aus dem Weinarchiv des „Palais Coburg“, eine gänzlich versteckte Servicestation, ausgestattet mit der neuesten Technik und eigens für das Restaurant designte Porzellanteller mit feinem Platinrand sind nur ein kleines Défilé an subtilen Wohlstandsbekundungen durch den Hausherrn und ein Zugeständnis an Nickols Verständnis von Design.
Denn gemeinsam mit Clemens Mair, seinem ehemaligen Kompagnon aus dem „Schlosshotel Velden“, Nickols letzer Station, plante dieser die gesamte Strategie für das „Silvio Nickol“. Mair, der die Eröffnungsphase als wirtschaftsführender Gastgeber leitete, erklärt das Interieur-Konzept so: „Wir wollten eine Wohlfühloase kreieren – mit kleinen Kojen und einer intimen Atmosphäre. Die perfekte Umgebung für Silvios Küche.“ Die Umsetzung für das 55 Sitzplätze starke Restaurant stellt sich nun als ein Stilmix aus Glas, Holz und Leder in gedeckten Farbtönen und indirekten Lichtelementen dar. Schickes Understatement im futuristischen Look der 60er-Jahre im sonst so verschnörkelten Prachtbau an der Coburgbastei.