Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Im hohen Nordwesten Schwedens, in einem Landstrich, in dem durchschnittlich drei Menschen auf einem Quadratkilometer wohnen, steht ein Restaurant. Das Fäviken Magasinet. Und ausgerechnet dort beträgt die Wartezeit auf einen der zwölf Sitzplätze mindestens drei Monate. Doch was ist es, das die Menschen aus Südschweden, Dänemark und sogar dem europäischen Festland dazu treibt die beschwerliche Reise in ein derart unwirtliches Gebiet auf sich zu nehmen?
Magnus Nilsson. Er sieht aus wie ein moderner Wikinger: blonde Wallemähne und Death-Metal-Style. Auch als Koch gibt er den harten Kerl: Er jagt leidenschaftlich gern, erlegt, sammelt und konserviert nahezu alles selbst, was bei ihm auf den Tisch kommt. „Es macht mich einfach glücklich“, so der eigenbrötlerische Schwede verschmitzt. Seine Speisen wie der leicht gesalzene Rogen der Wildforelle in einem knusprigen Schälchen aus Schweineblut, knackige Rentierflechten oder rohes Elchfleisch wirken oft barbarisch, erweisen sich allerdings als Produkte höchster Kochkunst.
Fotos: Eric Olsson