Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Tag 3: Zu Gast beim berühmtesten Küchenchef der Stadt

David, ein englischer Journalist und ich haben den ehrgeizigen Plan und wollen, nachdem es uns gestern nicht gelungen war eine schnuckelige Bar zu finden, es in Old Town versuchen. Unser Plan droht zu scheitern, da uns der berühmteste Küchenchef der Insel zu sich einlädt. Das können und wollen wir dann auf keinen Fall verpassen und ich wechsle schnell mal das Hotel, schmeiß mich in mein Glamouroutfit und fahre in einem standardmäßig unterkühlten Bus zum „Budathai“ zu Robert Trevino.

Mehr als angetan bin ich bereits als sie uns auf die Dachterrasse zu einem kleinen Weinempfang führen (muss ich den Meerblick noch erwähnen?) und als endgültig unglaublich wichtig fühle ich mich, als wir vorbei an den Gästen in ein Separee geführt werden, wo wir von kurz gebratenen Thunfisch mit Wasabi-Kaviar über das beste Steak meines Lebens bis hin zu den süßesten Bollwerken der Dessertküche alles serviert bekommen, was das Gourmetherz nur erfreuen kann.

Nach einem Espresso (der noch immer nicht meinen Vorstellungen entspricht, aber langsam stimmt die Richtung) schwing ich mein Kleidchen und David seinen Panamahut und wir fahren nach Old Town in das Nuyorican Café, ein Geheimtipp eines Taxifahrers. Hier ist Salsa zuhause. David und ich bestellen standesgemäß Mojitos und genießen die Musik, die genau wie die Klimaanlage einen Tick zu weit aufgedreht ist. Das ist Puerto Rico Lifestyle! Die Nacht dauert bis 3 Uhr in der Früh! Aber glücklicherweise muss ich erst um 9 aufstehen

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