Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Das Grand Tirolia
150 Betten in neun unterschiedlichen Zimmer- und Suitenkategorien bis zur 300 m2-Präsidentensuite
(erweiterbar auf 500 m2)
3 Restaurants: Golfbistro (geöffnet täglich von 8 bis 24 Uhr, Küche bis 21 Uhr, 64 Plätze, 40 Terasse), Hotelrestaurant (nur für Hotelgäste, 150 Plätze), Gourmetrestaurat „Petit Tirolia“ (Mo und Di Ruhetag, Mi bis So von 18.30 bis 21.30 Uhr, Sa und. So zusätzlich von 12 bis 14.30 Uhr)
1500 m2 Green Spa mit Fitnessraum
18-Loch-Golfplatz (6092 Meter Par-71 Layout), Schneegolf (3-Loch-Anlage)
Von Berlins Gourmet-Mekka mitten in die Tiroler Berge. Das ist die Story des Deutschen, der Österreich kulinarisch erobern will! Sein Name: Bobby Bräuer
Es war einer der aufsehenerregendsten Transfers des vergangenen Jahres. Doch Bobby Bräuer, Berlins „Meisterkoch 2007“, musste nicht lange überlegen, als ein Headhunter des Kitzbühler Golf und Ski Resorts „Grand Tirolia“ ihn kontaktierte und die Weichen im Leben des Münchners auf Neuanfang stellte.
„Jeder Ortswechsel bedeutet schlussendlich auch eine Umorientierung. Privat, aber auch in meiner Arbeit als Koch“, erklärt der 47-Jährige, der nun seit Oktober 2008 im „Grand Tirolia“ kulinarischer Boss über drei Restaurants und gut 30 Köche und Kellner ist. „Nicht zu viel Gespiele. Produktbezogen. Ein Fisch, ein Fleisch, eine Beilage, eine Soße, fertig. Das ist Bobbys unverkennbarer Stil“, sagt etwa Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann über seinen ehemaligen Schützling, der unter ihm als Sous Chef das Münchner „Aubergine“ aufwirbelte.
Was Bräuer in der Küche drauf hat, bekam zuletzt das „Quadriga“ in Berlins Brandenburger Hof zu spüren, in dem Bräuer zu einem der am meisten umjubelten Küchenchefs der Stadt aufstieg. Der Guide Michelin bewertete ihn mit einem Stern.
Text: Michael Pech, Fotos: Werner Krug