Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Weingut Hack-Gebell: Sanfte Geschmacksrevolte

Eine neue Generation von Winzern macht sich auf, dem südsteirischen Wein zu neuen Ehren zu verhelfen. Die jungen Kellermeister rebellieren aber nicht gegen die Alten, sondern sie erweitern das überlieferte Wissen mit Geschick und jeder Menge Gefühl. Allen voran Philipp Hack.

Der Wein ist Zeit, denn sie macht den Wein. Jean-Marc Maugey, ein Winzer in Saint-Germain du Puch sagte das einmal zu Philipp Hack auf einer seiner Reisen durch Bordeaux. Und Zeit ist das, was sich die junge Generation nicht mehr nimmt. Diese Aussage sollte den 27-jährigen Winzer aus Gamlitz in der Südsteiermark nicht mehr loslassen, und heute meint er selbst: „Ein guter Kellermeister muss ein bisschen faul sein, denn wenn er seine Arbeit im Weinberg perfekt gemacht hat, dann findet der Wein ganz von alleine zu sich.“

Auch wenn Philipp Hack seinem Wein gegenüber öfters den Müßiggang einlegt, so kann man das von seinem beruflichen Werdegang nicht sagen. Mit 17 Jahren startete er durch und kelterte seinen ersten Wein, der laut eigener Aussage schon ganz lustig war und auch das Qualitätssiegel bekam. „In den letzten zehn Jahren habe ich natürlich viel gelernt, habe meine eigene Handschrift entwickelt, und bin meinen eigenen Weg gegangen.“

Und dieser war nicht immer schulbuchkonform, denn Hack besinnt sich lieber auf seine Fähigkeiten und sein Bauchgefühl: „Meine Weine sind Persönlichkeiten – und deswegen müssen alle auch anders behandelt werden. Da gibt es kein Patentrezept, ich entscheide rein nach Verkostung. Jede Lage und Fläche hat Besonderheiten, und diese gilt es dem Wein zu entlocken. Wie ein Geheimnis, das man nur einem Freund erzählt.“ Wenn dem so ist, dann erzählen die 15 bis 18 unterschiedlichen Weine, die Hack pro Jahr produziert, eine wunderbare Geschichte. So wie der Sauvignon Eckberg, der aber nur in den besten Jahrgängen gekeltert wird. Welcher Wein sein bester ist, will er aber nicht entschieden, das sei Geschmackssache: „Ein guter Wein ist wie ein Mensch. Und manche stehen eben auf flotte 17-Jährige und andere auf reifere Typen.“

Top 3 Weine

Sauvignon Eckberg 2006
36 Monate Barrique, massive Cassisfrucht, ein Marathonläufer mit Potential für Jahrzehnte.

Morillon Sulztal 2007
Bilderbuchartige Mineralik, Note von Eicheln und weissem Pfeffer, lang anhaltendes Finale.

Eckberg 100
Cuvee aus Sauvignon blanc, Morillon und Weissburgunder von Philipp Hack und Didi Dorner.

Kontakt

Weingut Hack-Gebell
Eckberg 100
8462 Gamlitz
Tel.: +43 (0) 34 54 - 303
office@weingut-hack.at
www.weingut-hack.at

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