Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Kairo Deluxe

Opening package

Zur Eröffnung bietet das „Kempinski Nile Hotel“ in Kairo einen Einführungspreis inklusive Frühstück um 200 Euro im Doppelzimmer und 470 Euro in den Suiten an.

Das Hotel verfügt über 137 Zimmer und 54 Suiten in sieben Kategorien:
74 Madina Deluxe Doppelzimmer,
46 Nile Deluxe Doppelzimmer,
16 Nile Superior Doppelzimmer,
30 Madina Junior Suiten,
8 Nile Junior Suiten,
8 Medina Deluxe Suiten und eine Imperial Suite.

Zur Ausstattung gehören Klimaanlage, Flachbildschirm mit 80 Satellitenprogrammen und einer Filmbibliothek, Audio-System und ein Safe. Ein persönlicher, diskreter Butlerservice, eine Minibar und Wireless-Internetzugang sind im Übernachtungspreis beinhaltet.

Das Angebot ist gültig bis Ende August 2010. Buchen Sie unter der Reservierungsnummer +20/227 98 00 00 sowie unter der E-Mail-Adresse: reservations.cairo@
kempinski.com, weitere Informationen finden Sie auf www.kempinski.com/
de/cairo

Kairo! Die ägyptische Hauptstadt ist keine Destination, die ich mir für ein ruhiges Wochenende ausgesucht hätte. Wäre da nicht meine Freundin Barbara. Barbara liebt die ägyptische Geschichte und liegt mir schon seit Jahren damit in den Ohren: „Lass uns nach Kairo fliegen! Nur übers Wochenende!“ Zu ihrem diesjährigen Geburtstag erfüllte ich ihr den Wunsch. Zugegebenermaßen aus purem Eigennutz. Ich hoffte, dass das Gejammer dann endlich ein Ende haben würde. So schaufelte ich mich für drei Tage von jeglichen Verpflichtungen frei, schaltete mein Handy ab, ließ mein Notebook auf dem Schreibtisch stehen und begab mich auf die Reise nach Afrika in die größte Stadt der arabischen Welt – auch „Big Mango“ oder das „Hollywood am Nil“ genannt.
In der Metropolregion von Kairo leben bis zu 25 Millionen Menschen. Also ein Drittel der Bevölkerung Ägyptens.

Aber fangen wir von vorne an …

Die Planung
Wie schon erwähnt, war die Reise ein Geschenk. Da ich aber natürlich auch meinen eigenen Nutzen daraus ziehen und auf Nummer sicher gehen wollte, entschied ich mich, unseren Kurzurlaub im neuen Hotel der Kempinski-Gruppe zu buchen – im „Kempinski Nile Hotel“. Ein schickes, kleines 5-Sterne-Boutiquehotel direkt am Nil im Stadtteil Garden City. Die Kempinski-Gruppe zählt zu einer der ältesten Hotelgruppen der Welt. 118 Hotels und keines gleicht dem anderen. Europäischer Luxus kombiniert mit lokalem Flair. Was will man mehr?

Die Ankunft
Am Flughafen angekommen, erwartete uns noch vor der Gepäckausgabe Karim, der Fahrer des Hotels. Ab diesem Zeitpunkt nahm er uns nicht nur die schweren und viel zu voll gepackten Koffer ab, sondern gab uns auch das Gefühl, dass wir uns ab sofort um nichts mehr kümmern müssen. Kein Anstellen bei der Passkontrolle oder dem Sicherheitscheck – Karim schleuste uns überall hindurch. Als wir den Flughafen verließen, wurden wir von der heißen Wüstenluft erschlagen: Welcome to Cairo! Wie VIPs auf dem roten Teppich wurden wir schnurstracks zu unserer Limousine geführt.

Schon auf dem Weg ins Hotel war klar: Kairo hat seine eigenen Regeln! Drei Autos auf zwei Fahrspuren? In Kairo der ganz normale Wahnsinn. Wer hier bremst, hat schon verloren. Aber das ist nicht schlimm. Im Inneren unserer Limousine genossen wir die Stadtrundfahrt durch die Millionenmetropole. Durch die verdunkelten Scheiben fühlten wir uns sicher und konnten das Treiben gespannt beobachten.

Als wir die Empfangshalle des „Kempinski Nile Hotels“ betraten, waren wir überwältigt. Die Lobby wurde im Stil eines ägyptischen Tempels erbaut. Das Interieur ist schlicht, von europäischem Design und viel ägyptischer Kunst geprägt. Unser suchender Blick nach der Rezeption, um das allseits bekannte Prozedere der Anmeldung auf uns zu nehmen, verlief im Nichts. Stattdessen wurden wir von der „Lady in Red“ mit unseren Namen begrüßt. Wir fühlten uns wie Stammgäste, obwohl wir zum ersten Mal hier waren. Die „Seele des Hauses“ geleitete uns direkt in die Zimmer, wo wir bereits von unserem Butler mit einem Glas Champagner erwartet wurden.

Mein Butler & Bruno
Wer wünscht sich nicht einmal in seinem Leben einen eigenen Butler? Er erklärte mir alle Besonderheiten meiner Suite. Ich konnte die Farbe, in der mein Zimmer erstrahlen soll, sowie den Duft frei wählen. Danach fragte er mich, ob ich Begleitung wünsche, um die Nächte nicht allein verbringen zu müssen. Mein entrüstetes „Excuse me!?“ quittierte er mit einer freundlichen Handbewegung in Richtung Nachttisch. Ich konnte es nicht glauben. Neben meinem Kopfkissen stand ein großes, rundes Glas, in dem ein Goldfisch selig seine Runden drehte. Wie außergewöhnlich und lustig ist denn das? Ich taufte meinen neuen Freund auf den Namen Bruno und freute mich über meinen Begleiter für das Wochenende.

Lasset die Spiele beginnen
Während mein Butler die Koffer auspackte, erkundete ich mit einem Glas Champagner von meinem Balkon aus die Umgebung. Von hier aus hatte ich einen atemberaubenden Blick auf den Nil und die darauf schwimmenden Schiffe. Ich hätte diesen Ausblick noch stundenlang genießen können, wäre da nicht Barbara.

Der Concierge hatte von ihrer Liebe zur ägyptischen Geschichte erfahren und spontan eine private Führung durch das weltweit größte Museum ägyptischer Kunst organisiert. Karim, unser Fahrer, brachte uns in das nur wenige Minuten entfernte Ägyptische Nationalmuseum, wo bereits unser Fremdenführer wartete. Dieser schleuste uns an den Touristenmassen einfach so vorbei. Das Museum zeigt über 100.000 Ausstellungsstücke, die die ägyptische Geschichte von 4500 Jahren widerspiegeln. Touristen benötigen rund zwei Tage, um das Wichtigste zu besichtigen oder zu finden. Wir schaffen es dank unseres Guides in knapp drei Stunden.

Zurück im Hotel, hatten wir Hunger! Das „Kempinski Nile Hotel“ verfügt glücklicherweise nicht nur über 137 Zimmer, 54 Suiten, etliche Lounges und Bars, sondern auch über fünf unterschiedliche Top-Restaurants. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir beschlossen nach dem Ausflug ins Museum, weiterhin der ägyptischen Kultur treu zu bleiben und begaben uns auf eine kulinarische Reise durch das Osmanische Reich im gleichnamigen, hoteleigenen Restaurant „Osmanly“.

Nach dem zeremoniellen Händewaschen freuten wir uns auf die türkischen, libanesischen und ägyptischen Speisen: Humus, Kichererbsen, über offenem Feuer gegrillte Kebabspieße und Fladenbrot. Mezzas sind toll! Viele kleine Schälchen, die auf dem Tisch bereitgestellt sind und darauf warten, von uns verputzt zu werden. So macht Essen Spaß! Zum Abschluss versuchten wir uns an einer weiteren ägyptischen Tradition. Im „Shishawy Café“, das im Innenhof des Hotels liegt, rauchten wir eine Wasserpfeife. Den nach Apfel schmeckenden Rauch tief einatmen, zu ägyptischer Loungemusik relaxen und Schokolade aus der hauseigenen „Chocolate-Lounge“ verschlingen – was will frau mehr um diesen Tag perfekt ausklingen zu lassen?

Ab in die Wüste
Meine Freundin hatte mich mittlerweile mit ihrer Faszination für die ägyptische Geschichte angesteckt – was liegt daher näher als die berühmten Pyramiden von Gizeh zu besuchen? Dank des sensationellen Concierge Services kein Problem. Nach einem unglaublichen Frühstück saßen wir auch schon wieder in „unserer“ schwarzen, klimatisierten Limousine. Während die anderen Touristen einen mühevollen Fußmarsch zur Cheops Pyramide auf sich nehmen müssen, brachte uns Karim direkt vor das Weltwunder.

Als wir die Pyramide umrundeten, kreuzten Kamele unseren Weg. Kamelreiten? Ich war skeptisch, meine Freundin jedoch Feuer und Flamme. Also auf zu den Schiffen der Wüste!

Casanova und ich in der Wüste
Noch immer skeptisch, diese Erfahrung machen zu müssen, versuchte ich das Beste daraus zu machen. Dem Kamel, das mir als Casanova vorgestellt wurde, merkte man die Begeisterung regelrecht an. Bevor ich mich versah, saß ich bereits oben auf und trappte gemütlich an den Pyramiden vorbei in Richtung Wüste. Als Barbara, Casanova und ich so durch die Wüste schifften, entfernten wir uns immer weiter von dem Beduinen-Camp. Gerade als mir einfiel: „Um Allahs willen, wir müssen ja den ganzen Weg wieder zurück“, entdeckte ich auf einer Düne unseren Fahrer. Karim ist vorausgefahren und erwartete uns bereits mit einem fein gedeckten Tisch, gekühltem Champagner, Obst und Canapés. Während unsere Kamele wieder den Weg zurück antraten, genossen wir durch das First-Class-Service des „Kempinski Nile Hotels“ einen einzigartigen Sonnenuntergang in der Wüste und fühlten uns wie Pharaonen.

Höchster Genuss
Zurück im Hotel war die Badewanne gefüllt mit Wasser und Rosenblättern. Besser hätte es nicht sein können! Den Wüstenstaub konnten wir nun getrost abwaschen, denn unser letzter Abend, bevor es wieder zurück in die Realität ging, sollte noch etwas Besonderes werden.

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Erdbeeren und Champagner mit Blick auf das einzige erhaltene Weltwunder der Antike: Die Pyramiden von Gizeh.

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Wir beschlossen, uns ein schönes Abendessen im Restaurant „Floor Ten“ des „Kempinski Nile Hotels“ zu gönnen. Hier hat man nicht nur einen sensationellen Blick auf die nächtliche Skyline von Kairo, sondern wird auch mit innovativer, französisch-inspirierter Küche von Chef Simon Dow verwöhnt.

Weiter ging es auf die Dachterrasse unseres Hotels. Am Tag beherbergt das „Roof Top“ den Outdoor-Pool des Hotels. Abends wird es mit heißen DJ-Klängen, einer Sushi- sowie einer exklusiven Cocktailbar zum Hotspot Kairos. So ließen wir die letzten Stunden unseres Wochenendtrips mit leckeren Drinks über den Dächern von Kairo ausklingen und ließen letztendlich schweren Herzens das „Kempinski Nile Hotel“, unseren Fahrer, unseren Butler, die Pyramiden und Bruno zurück.

Aber nicht für lange, versprochen!

Kontakt

Kempinski Nile Hotel
Garden City, Cornish El-Nile
12 Ahmed Ragheb Street
11519 Kairo
Tel.: +20 (0) 2/27 98 00 00
Fax: +20 (0) 2/27 95 71 57
reservations.cairo@kempinski.com
www.kempinski.com/de/cairo

Fotos: Werner Krug

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