Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Carabinieri! Ein Albtraum in Form eines ganzen Transporters voll mit lässig grinsenden durchtrainierten Carabinieri folgt uns die enge, sich windende Straße hinauf in das hinreißend schöne Dorf Capalbio. In der nächsten Kurve wartet der nächste Polizeiwagen und fährt vorneweg, 200 Meter weiter noch ein Wagen – ausweichen unmöglich. Sämtliche mögliche Vergehen rattern in meinem Gehirn herunter, Manuela auf dem Nebensitz atmet zweimal schneller als normal. Da vorne, jetzt ist es aus. Polizeikontrolle!!! Vielleicht falsche, verkleidete Polizisten, von der Organmafia geschickt. Und – nichts. Eine Handvoll humpelnder Läufer taucht auf. Wir sind mitten in eine Laufsportveranstaltung für Polizisten geraten …
"Magie in der Luft Schafe sind die Akteure und saftiges Gras legt sich wie eine Pelzdecke über das Land.
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Das Ende der Welt hätten wir überstanden, ziemlich wild die wilde Toskana. „Wenn ihr Probleme mit der Polizei hab, ruft an. Ich kenne alle Carabinieri der Umgebung.“ Der Satz, den unser Vermieter Riccardo uns mitgab, fällt mir erst jetzt wieder ein. Her nun mit einer Stärkung, um den Schock zu verdauen. Wir stolpern einfach in das nächstbeste Restaurant am Hauptplatz von Capalbio und landen einen Jackpot. Die Gnocchi, die Letitia im Scacciapensieri geboren hat, sind einfach göttlich, mit einem Fond aus würzigen Wiesenkräutern aromatisiert. Dann die Tagliata di Manzo mit Speckwürfeln – das beste rosa gebratene Rinderfilet ever. Und in der Tonart geht es weiter, so oder so ähnlich muss das Paradies sein. Und jetzt, wenn die Seele wieder baumelt, fällt uns auch die Schönheit um uns auf. Eine Landschaft, in der die Wiese summt und es auf den einsamen Landstraßen nach Kräutern duftet. Friedliche Schafherden sind ständige Akteure auf dieser Bühne und das saftig-grüne Gras legt sich wie eine Pelzdecke über die sanften Hügel. Der Touristenboom ist an der Maremma fast spurlos vorübergezogen.