Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Es begann mit einem Wort: „Besonders“. Nämliches sprach vor neun Jahren Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann zu Mario Kaltenbacher. Genauer gesagt war es folgender Satz, der aus dem wagen Traum, sich in der Spitzengastronomie einen Namen zu erkochen, ein fixes Ziel machte: „Herr Kaltenbacher, wenn ich sage, dass etwas besonders ist, und das sage ich nicht sehr oft, dann ist es besonders.“
Mario Kaltenbacher, damals gerade 22 Jahre jung und bereits Souschef im Sternerestaurant „Deuringer Schlössle“ in Bregenz, erinnert sich genau an diesen entscheidenden Moment: „Ich erhielt von meinem Chef und Mentor Heino Huber die Order, für Johann Lafer und Eckart Witzigmann ein elfgängiges Diner zu kochen. Zwar habe ich gehofft, dass es Anklang findet, aber wenn dann so was passiert, ist man wie elektrisiert und das pusht ungemein.“
Wohin den gebürtigen Kärntner dieses eine Wort, sein großes Talent und sein Ehrgeiz gebracht haben, ist beeindruckend: Nach weiteren Stationen in der Luxusgastronomie und mit nur knapp über 30 Jahren ist Kaltenbacher nun Patron vom „Schmederer“ im Salzburger Nobelviertel Parsch. Das Restaurant wurde für sechs Millionen genau auf ihn zugeschnitten und umgebaut. Entstanden ist ein von Flavio Thonet designtes stylishes Restaurant mit Wohlfühlcharakter und drei charmant-rustikalen Zirbenstuben im ersten Stock. Der Blickfang der angeschlossenen Bar: der bunt beleuchtete Mamortresen.
Fotos: Werner Krug