Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Jamie Oliver - Yes, we can cook

GOURMETREISE: Mr. Oliver, ganz ehrlich: Hätten Sie Ihr Amerika-Kochbuch auch geschrieben, wenn George W. Bush noch amerikanischer Präsident wäre?
Jamie Oliver: Ich weiß, George W. hat eine Menge Mist gebaut, er hat dem Brand Amerika nichts Gutes getan. Aber wir haben mit dem Buch begonnen, da war Bush noch am Ruder.

GR: Also ein Zufall: Barack Obama wird Präsident, Jamie Oliver schreibt ein US-Kochbuch?
Oliver: Ja, ein Zufall, aber ein glücklicher. Ich war während Obamas Wahlkampf auf Recherche in den USA. Und ich war auch in den Staaten, als er schon Präsident war. Ich habe noch nie zuvor eine solche Begeisterung gesehen, eine derartige Aufbruchstimmung. Dieser Mann will etwas verändern, das gefällt mir, das passt zu meiner Arbeit.

GR: Zu Ihrem Kochbuch: Sie reisen in die USA, ins Mutterland von Burger, Pommes und großen Portionen, ins Land mit dem meisten Übergewichtigen der Welt, und schreiben ein Kochbuch. Leiden Sie an Geschmacksverwirrung?
Oliver: Überhaupt nicht. Ich versuche seit zehn Jahren, das britische Essen gegen seinen schlechten Ruf zu verteidigen. Deswegen haben die Amerikaner mein Mitgefühl, wenn ihre Küche von aller Welt verurteilt wird. Ich habe im Buch die Burgerbuden ausgelassen. Mich haben die Wurzeln interessiert – das Soul-Food in Louisiana, die Cowboys am Lagerfeuer, die Navajo-Indianer in der Wüste Arizonas, die Peruaner in ihren illegalen Privatrestaurants, die Bauern auf dem Land, die kleine Struktur einer Dorfgemeinschaft. Alles dreht sich um alte Rezepturen und Zutaten, um die Fußspuren der Immigranten und wie sich deren Küchen vermischt haben.

GR: Klingt ein wenig nach beginnender Midlife-Crisis. Sie haben auch einen Alligator eigenhändig erlegt?
Oliver: Alligatorenfleisch ist in Louisiana ein gängiges Nahrungsmittel wie Schweinefleisch in Europa. Kein Witz.

Entdecken Sie 3 wundervolle Rezepte gleich hier:

Mad Dog Salat

1 Steak 2 Sauces

Apple-Berry Pie

Das Buch "Jamies Amerika" ist hier bestellbar!

Erfahren Sie mehr über das Buch: Jamies Amerika!

Fotos: David Loftus 2009 / Dorling Kindersley Verlag; Fridolin Schöpper

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