Tipps des Monats

BRUSSELicious 2012

Brüssel zum Anbeißen

Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.

Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.

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Die Geheimtipps von Berlin

Meine Lieblings-Bar

Ottmar Pohl
Küchenchef, Genießer und Trendsetter.

Er hat etwas von einem Buchautor oder Literaturkritiker. Ist er aber nicht: Pohl ist Chefkoch im „COSMO Hotel Berlin Mitte“. Der 34-Jährige arbeitete bereits im mit drei Michelin-Sternen gekrönten Hotel „Traube Tonbach“ und im Kölner Spitzenrestaurant „La Societé“, bevor er zusammen mit dem „jungen wilden“ Stefan Marquard die Kochtöpfe der Republik rockte.

Neu in Berlin?
Das Karaoke im Mauerpark ist für einen lustigen Sonntag perfekt (Gleimstraße 45). (Anm. d. Red.: Beginn des Sonntagskaraoke gegen 15 Uhr)

Das beste Restaurant der Stadt?
Das „Facil“. Michael Kempf ist ein super Typ und kocht geradlinig schön. Seine Küche ist schnörkellos (Potsdamer Straße 3).

Eine Ihrer Lieblingsbars?
Die „CSA“ in der Karl-Marx-Allee (Nr. 96). Hier befand sich einst die Tschechische Fluggesellschaft. Bis heute ist alles im Originalzustand. Es gibt gute Drinks zu guten Preisen.

Das Beste, das einem in Berlin passieren kann?
Shoppen ohne Touristen. In der Alten Schönhauser Straße geht das. Meine Lieblingsläden dort: „Filippa K.“ (Nr. 11), „Die Firma“ (Mulackstraße 1) und „East Berlin“ (Nr. 23/24).

Upcoming Neighbourhood?
Neukölln. Da tut sich etwas. Hier ist es rockiger als in anderen Teilen der Stadt. Wie in Kreuzberg vor zehn Jahren. Viele Künstler ziehen hierher, Bars und Restaurants öffnen an allen Ecken.

Wie starten Sie in den Abend und wie beenden Sie diesen?
Ich fange im „Sorsi e Morsi“ an und beende meine Nacht in der „Panorama Bar“ (Rüdersdorfer Straße 70). „Sorsi e Morsi“ bedeutet so viel wie „Schlückchen und Happen“ und ist eine kleine Weinbar im Winskiez in der Marienburger Straße 10. Offene italienische Weine kosten alle 4 Euro. Dazu gibt es kleine Antipasti-Teller. Der Besitzer Johnny ist ein kleiner Italienier und ein super Typ. Am besten kommt man früher. Seit „Sorsi e Morsi“ letztes Jahr als „Beste Weinbar Berlins“ ausgezeichnet wurde, wird es hier ziemlich voll am Abend.

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