Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Begonnen hat unser kulinarischer Wochenendtrip mit einem sarkastischen Post meines in Bremen lebenden Freundes Heiko auf Facebook: „Was? Graz soll die Genuss Hauptstadt Österreichs sein? Da habe ich meine Studienzeit in der Kernöl-Metropole aber noch ganz anders in Erinnerung!“ Bum. Das hat gesessen. Als waschechter, in Graz lebender Steirer kann man so einen Affront natürlich nicht auf sich sitzen lassen und nach einigen verbalen Ausritten, die hier besser nicht zu lesen sein sollen, habe ich meinen Lieblingsdeutschen letztendlich eingeladen, sich doch selbst davon zu überzeugen.
Keine drei Wochen später, pünktlich um 8 Uhr früh, steigt er aus dem Flugzeug und wir starten unser Grazer Genusswochenende. Erste Station: Der Kaiser-Josef-Markt. Ein absolutes Muss für Genießer. Es wimmelt hier nur so von Feinschmeckern, die auf der Suche nach den tollsten Produkten sind. Angesteckt vom pulsierenden Treiben auf dem Markt stürzt sich Heiko gleich auf einen herzhaften Käferbohnensalat mit steirischem Kürbiskernöl und bekommt vom dazu gereichten Bauernbrot gar nicht genug.