Brüssel zum Anbeißen
Im Jahr 2012 ist Brüssel zum Anbeißen - im wahrsten Sinn des Wortes. Das diesjährige Fein-
schmeckerjahr verspricht kulinarische Freuden und eine spannende Aus-
einandersetzung mit der vielfältigen Küche der EU-Hauptstadt. Dazu gehören u.a. die Klassiker "Moules & frites", Waffeln und Weinbergschnecken, aber auch Neuinterpretationen innovativer Küchenchefs, die unglaubliche Kreativität der vielen Chocolatiers und nicht zuletzt das "savoir vivre" der Brüsseler.
Neue, außergewöhnliche und innovative Events bilden zusammen mit der lebendigen Gastronomie "Brusselicious" - das Jahr der Gastronomie.
Mehr Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie auf www.flandern.at.
Der Weg ins Paradies kann bestimmt vielfältig sein – zum Beispiel ein Fahrstuhl in den Himmel. Um nicht ganz unbescheiden zu sein: Ich bin damit gefahren – hinauf in das Restaurant „The Vertigo“ und zur „Moon Bar“ des Hotels Banyan Tree in Bangkok. Folgendes hat sich zugetragen: Der Ritt hinauf in den 61. Stock zur offenen Dachterrassen-Bar dauert. Also hört man den Mitfahrern zu, was sie auf dem Weg in den Himmel zu sagen haben. Ich verstand zwar nur Wortfetzen, aber das hat gereicht. Das Gehirnstromprotokoll: „Hat vor einer Woche eröffnet… Insel…schon fast bei Kambodscha… Essen im Vogelnest… kein Problem, da fliegt ein Privatflugzeug hin…“
Station 1: Koh Kood
Lauschen im Lift zahlt sich aus. Zwei Tage und ein bisschen Recherche später war ich Tarzan in Thailand. Oder, besser gesagt: Der Oberkellner Khun Lek fliegt mit dem Gourmetdinner am dicken Seil durch die Luft – Johnny Weissmüller würde neidvoll erblassen. Diese Restaurant-Akrobatik nennt sich Treepod Dining und wird auf der Insel Koh Kood vorgeturnt. Eine Flugstunde (nicht am Seil, sondern in der Privat-Propellermaschine des Resorts) von Bangkok entfernt bietet das „Soneva Kiri by Six Senses Öko Resort“ ein Restaurant im Treepod, sprich, Baumschale – für Gourmets, die die Vogelperspektive lieben.