Österreich
Freilich legt der Floh dabei allerhöchsten Wert auf die Saisonalität der Produkte – und auf ihren Ursprung. Die Lieferanten, zumeist kleine landwirtschaftliche Betriebe aus der näheren Umgebung, sind handverlesen: Der Fisch kommt vom Haimel, der Spargel von Hermi Kammermayer aus Zaina , die Wiesenenten vom Gerhold aus Pixendorf. „Es gibt für einen Bauern in der Region kaum eine größere Ehre, als auf der Liste der Lieferanten beim Floh zu stehen“, sagt etwa Erni Fritz aus Wildendürnbach.
Berühmt – und zwar im Wortsinn weit über die Landesgrenzen hinaus – ist der Floh freilich für seinen Weinkeller. Rund 14.000 Flaschen finden sich dort, dazu 350 Magnums in einem eigenen Keller. Nur mit Mühe findet man eine vergleichbar liebevoll zusammengestellte Sammlung der besten österreichischen Veltliner – selbstverständlich nicht nur der aktuellsten Jahrgänge –, bei aller Weltläufigkeit stehen Weine aus Wagram und Wachau im Zentrum. Die Weinkarte des Floh wurde wiederholt ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Best of Award of Excellence“ des amerikanischen „Wine Spectator“ … was nichts anderes bedeutet, als dass die vielfach als US-„Weinbibel“ bezeichnete Zeitschrift die Weinkarte des Floh für eine der besten der Welt hält. Dieser Umstand führt immer wieder zu interessanten Begegnungen: etwa zwischen aus den USA angereisten Weinfreaks, den „Wine Spectator“ unter dem Arm, und Stammgästen wie dem Bichler Harry oder dem „Fuzzy“. Gar nicht selten enden solche Begegnungen damit, dass der Harry oder der Fuzzy am späteren Abend fachsimpelnd bei einem Achtel Veltliner vom Wagram am Tisch der Weinfreaks sitzt, wie es sich eben in einem Dorfwirtshaus gehört.
Wertung |
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Basierend auf 1 Usermeldung
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| Essen: | 35 / 40 |
| Trinken: | 20 / 20 |
| Service: | 17 / 20 |
| Ambiente: | 8 / 10 |
| Preis/Leistung: | 7 / 10 |
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| Ambiente: | 87 / 100 |