Johann Lafer

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Seine Stromburg in Stromberg (Rheinland-Pfalz) ist Pilgerstätte für Könige, Präsidenten, Stars und Genießer aus der ganzen Welt. Johann Lafer bringt wie kein anderer den wahren Geschmack von frischen regionalen Zutaten mit maximaler Kreativität auf den Teller. Er ist die Nummer 1 unter den Fernsehköchen Deutschlands (mit fast 300 Stunden Sendezeit pro Jahr) und erfreut sich auch in Österreich und der Schweiz höchster Beliebtheit.

Johann Lafer wurde am 27. September 1957 als Sohn eines Landwirts geboren und wuchs in St. Stefan im Rosental in der Oststeiermark auf. Mit acht oder neun Jahren entdeckte er seine Vorliebe dafür, in der Küche mitzuhelfen. 1973 trat er eine Kochausbildung im Restaurant „Gösser-Bräu“ in Graz an bald schon zog es ihn in die Ferne. Er nahm eine Stelle im Hotel „Schweizer Hof“ in Berlin an, wechselte zwei Jahre später zu Josef Viehauser ins Restaurant „Le Canard“ in Hamburg und ein Jahr darauf als Chef-Patissier zu Jörg und Dieter Müller ins Hotel-Restaurant „Schweizer Stuben“ in Wertheim-Bettingen. Lafer wurde 1980 sogar zum besten Patissier Deutschlands gekürt. 1981 kam er als Chef-Patissier zu Eckart Witzigmann ins legendäre Restaurant „Aubergine“ in München und anschließend für ein Jahr ins Restaurant „Gaston Lenôtre“ in Paris. Im Mai 1983 nahm er im Dörfchen Guldental in Rheinland-Pfalz eine Stelle als Küchenchef im Restaurant „Le Val d’Or“ einer gewissen Silvia Buchholz an, die aus dem Dorfgasthaus einen Gourmettempel machen wollte. Sieben Jahre später wurde Silvia seine Frau. 1994 erwarb Lafer gemeinsam mit seiner Gattin die majestätische Stromburg im nahen Stromberg und eröffnete dort das neue „Le Val d’Or“, das Gasthaus „Turmstube“ und das „Stromburg Hotel.

„Wir bieten Weltküche auf hohem Niveau, meine Küche ist das Ergebnis aus all meinen Einflüsse“, erklärt Lafer seine Philosophie. „Es gibt Elemente aus der österreichischen und deutschen Küche ebenso wie aus der französischen, der mediterranen und der asiatischen Küche.“ Das „Le Val d’Or“ hat drei Hauben und einen Michelin-Stern. Seit 1996 leitet Johann Lafer auch eine eigene Kochschule („Table d’Or“), 2002 legte er die Prüfung zum Helikopter-Piloten ab und gründete die Firma „ Heli Gourmet“, die Flüge über das Rheintal, verbunden mit einem Gourmet-Menü, anbietet. Außerdem ist Lafer der wohl emsigste Kochbuchautor Deutschlands: Insgesamt waren es bisher über 40 Bücher.

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Johann Lafer - ein persönlicher Blick hinter die Kulissen

Johann Lafer kam 1976 mit 300 Mark in der Tasche von Österreich nach Deutschland. Heute ist er Regent eines der größten Genuss-Imperien in Deutschland.


Restaurants

Johann Lafers Stromburg

Im Dezember 1994 wurde Johann Lafers Stromburg eröffnet, nachdem die Lafers mit umfangreichen Renovierungen und liebevoller Detailarbeit die atmosphärischen Voraussetzungen für ein First-Class-Haus geschaffen hatten. Seit 1996 gehört das Haus zu Relais & Châteaux. Das Hotel verfügt über 13 individuell ausgestattete Zimmer für höchste Ansprüche. Zusätzlich erstreckt sich die Turmsuite über drei Wohnebenen im Torturm der Burg.