Saboera Foodfestival – oder das Ende meiner Diät. Darf ich Ihnen einen guten Rat geben? Fahren Sie nie zu einem Foodfestival, wenn Sie gerade dabei sind abzunehmen. Das ist so ähnlich als stelle man Pipi Langstrumpf die Büchse der Pandora vor die Nase und sagt: „Aber nicht aufmachen!“ Was mache ich also, damit ich nicht von meinen Schuldgefühlen angeknabbert werde, wenn ich alle diese Dinge, die sich mir da offenbaren, esse? Diätpläne sind für die kommende Woche gestrichen! Also esse ich mich durch Krabbenfleisch-Leibchen mit Mango, Schweinefleisch so zart, dass es beim Anschauen auseinander fällt, in Schinken gewickelte Amarillos mit einer Guavemarinade, Trüffelraviolo und Dinge mit dem verführerischen Namen „Chicken-Lollipop“. Getrunken wird vom Sake-Margarita bis zu rosa farbenen Champagner in der illegalerweise eingenommenen VIP-Festung alles – nur überall wo ich hinkommen: Kein Mojito, ist schon aus. Habe ich bereits erwähnt, dass das Festival direkt am Meer stattfand, also richtig geiles Essen mit richtig tollen Ausblick und einer leichten Meeresbrise… Funfaktor waren auch die verschiedenen Top-Köche, die in jeweils einer halbstündigen Show ihr Talent zeigten. Ich bin nun Fan von Jaques Torres dem Mr. Chocolate in Amerika. Wer es schaffe bei 30 °C Schokolade an die Frau zu bringen, hat es verdient berühmt zu sein. Und nicht zu vergessen Cat Cora. Eine taffe, hübsche (und gerade schwangere) Frau, die Krabben wie niemand anderer zu einem Gedicht (schwülstig, aber ich stehe dazu) machen kann. Außerdem ist sie Superstar in Amerika - nun weiß ich wieso!