Leistbare Weltklasse

Der Neid auf teuren Wein ist mit Sicherheit der unnötigste. Die Welt ist voll mit Tausenden von großartigen Tropfen, eine korrekte und vollständige Auswahl so unmöglich wie menschliches Leben im Zentrum der Sonne. Wir machen’s trotzdem – wir befragten die weinkundigen Redakteure von Rolling Pin und Gourmetreise nach ihren Preis-Leistungs-Weinen aus der Alten Welt. Hier ihre 50 Should-Haves!

Italien

Auch wenn er in Zukunft „Friulano“ heißen wird – der absolute Großmeister der Sorte Tocai heißt Adriano Gigante. Mit schöner Regelmäßigkeit verleiht Italiens ­
Nr.-1-Weinguide „Gambero Rosso“ seine Höchstnote, die 3 Gläser, an Gigantes Tocai Storico. Ca.­15 € ab Hof sind geradezu unverschämt wenig für diesen kräftigen Weißen mit seinen herrlichen floralen Aromen.
Das rote Gegenstück – kräftig, extrem konzentriert, enges Holz – kostet mehr als das Doppelte, so um die 40 €. Der Barolo Sorì Ginestra von Guido Conterno Fantino überzeugt Jahr für Jahr, und das schon seit mehr als 10 Jahren. Noch günstiger der Monprà, eine moderne Cuvée aus Nebbiolo und Cabernet Sauvignon mit großem ­Lagerpotenzial.
In Monchiero in der Provinz Cuneo werkt seit 1881 höchst segensreich Mauro Mascarello samt Familie. Ein Garant für großartigen, langlebigen, traditionellen Barolo. Monprivato und Villero heißen die beiden Topgewächse; für ca. 40 € wahre Schnäppchen, die noch dazu mit den Jahren immer besser werden. Chianti hat mit den letzten Jahrgängen nicht wirklich überzeugen können – natürlich bestätigen etliche Ausnahmen (wie etwa das Jahr 2004) die Regel; die eventuell vorhandene Toskana-Lücke im Keller lässt sich bestens mit Vino nobile di Montepulciano auffüllen. Ein gelernter Rechtsanwalt aus Pisa zeigt, wo’s langgeht! Der nach organisch-biologischen Grundsätzen gekelterte Wein der Podere il Conventino schmeckt atemberaubend gut – um ca. 10 €!

Das Drei- bis Vierfache nimmt Dottore und Conte ­Andrea ­Costanti, ein studierter Geologe, für seinen großartigen Brunello. Jenseits von Genhefen und Mostkonzentration, spiegeln seine Weine das Terroir auf idealtypische Weise wider. Schnell zuschlagen – die Produktion von Colle al Matrichese ist mit 10 Hektar Weinbergen extrem begrenzt.

Hier spricht man Deutsch, es gibt Berge statt Meer und exzellente, säurebetonte Weißweine statt der schweren Roten des Südens. Südtirol steht auf dem Programm! „Unglaublich homogene Qualität! Da kannst du jede Flasche aus dem Keller nehmen, vom billigsten bis zum teuersten!“ – brav gesprochen, Herr Chefsommelier. Die beiden hoch gelobten Kellereien heißen Schreckbichl bzw. St. Michael-Eppan. Falls bei einem Besuch vor Ort auch noch die charismatischen Geschäftsführer Dr. Luis Raifer bzw. Hans Terzer zugegen sind, hat sich das Tor zum Weinhimmel ziemlich weit geöffnet. Kaufempfehlung: alle Sorten, solange der Vorrat reicht. Ab 5 €.

Spanien

Wird schon lange als d e r Aufsteiger in der ­Alten Welt gehandelt. Regionen wie La Mancha, ­Navarra, Yecla, Montsant tragen mit ihren absolut unterschätzten Weinen – ab unglaublichen 3 € – schon lange zu diesem Image bei. Wir bleiben allerdings in den bekannteren Regionen und bei den höherpreisigen Weinen – echte Weltspitzen zu vernünftigen Preisen.
Contino ist der Augapfel der CUNE-Gruppe. Auf den 50 Hektar des penibel gepflegten Gutes werden die traditionellen Sorten für die Rioja-Cuvée kultiviert, aber auch klassische Bordeauxvarietäten. Daraus keltert man echt große Weine – manche Fachleute zählen sie gar zu den besten der Welt. Antrinktipp: 1996 Gran Reserva um ­ca. 25 €.

Remirez de Ganuza – das ist Stil auf allen Ebenen, vom Etikett bis zum Verkostungsraum und dem Wohnhaus Fernandos. Der ehemalige Chorizohändler hat mit viel Verhandlungsgeschick an die 100 der besten, allerdings auch winzigsten Weingartenparzellen zusammengetragen. Vinifiziert wird in einem wunderschön restaurierten Objekt, als Presse dient übrigens ein riesiger, wasserbefüllter Plastiksack. Die Reserva kostet um die 40 €, der Trasnocho ca. 70 €.

Unmittelbar neben der weitläufigen Anlage der Grafen von Murrieta residiert die (zumindest räumlich) ärmere Verwandtschaft, der Marquès de Vargas. Keller und Barriquelager präsentieren sich äußerst unspektakulär. Dafür glänzen die Weine umso heller. Bei 20 € fängt der Spaß an, Mr. Parker zeichnet regelmäßig den Topwein Hacienda Pradolagar aus. Dafür sind allerdings 90 € fällig.

Im Verkostungsmarathon war nach ca. 300 Proben klar, wo der Weinhammer in Ribera del Duero hängt! Bitten wir die Hacienda Monasterio vor den Vorhang, insbesondere den Kellermeister Carlos de la Fuente. Hervorragende Weine macht er da, der drahtige, trinkfeste Mann mit den flinken Augen. Für ca. 20 € erhalten Sie sehr viel Wein!

Im Süden Iberiens reift ein außergewöhnlicher Wein, der nur allzu oft weit unter seinem Wert gehandelt wird – Sherry! Speziell im angelsächsischen Raum sind Dutzende Rankings zum Thema „best value for the lowest price“ zu finden. Und ebenso oft wird das Spitzentrio (oder auch Quintett) von diesen absolut preiswürdigen Gewächsen aus Jerez de la Frontera oder Sanlúca de Barrameda dominiert. Selbst ausgefuchste Sommeliers vergessen nämlich eines immer wieder: Fino, Amontillado, Oloroso, Palo Cortado, Cream oder süßer Sherry aus Moscatel eignen sich perfekt, um eine ganze Menüfolge zu begleiten! Stellvertretend für viele Prachtexemplare: der Manzanilla (ohne Einschränkung famos auch der Rest der Produktion) von Gutiérrez Colosía (nur ca. 10 €) und der Fino von Emilio Lustau (ca. 15 €).

Portugal

Ein Stück weiter, über die Grenze nach Portugal. In den letzten Jahren boomen zwar die seltenen Rotweine der Region, die „Douroboys“ könnten vermutlich die zwanzigfache Menge verkaufen. Wir halten es aber mit der englischen „Nobilität“ – ein Gläschen Portwein, bitte schön! Großartiger Stoff, extrem lagerfähig – und meist auch noch ziemlich preiswert – Hedonist, was willst du mehr! Wieder zwei Adressen als Platzhalter für viele: Quinta do Noval (einfache Qualitäten schon ab 15 €) und Quinta do Vesuvio (ab ca. 50 €. Aber meistens wird’s eine ganze Holzkiste – die ist nämlich wunderschön!

Frankreich

Frankreich – aber ja doch! Wie wir bei den Recherchen in den Weinlagern der Kollegen feststellen konnten, wird das Mutterland der prestigereichsten Kreszenzen der Welt von Preis-Leistungs-Sammlern immer etwas stiefmütterlich behandelt. Kann das mit den stolzen Preisen und eventuell erlebten Enttäuschungen zusammenhängen. Okay, hier werden Sie geholfen! Konstant gute Qualität zu meist annehmbaren Preisen bieten im Bordeaux u. a. die Châteaux: Lynch-Bages, Ducru-Beaucaillou, Canon, Haut-Bailly, Sociando-Mallet, Tertre Rôteboeuf, Climens (ein Sauternes – supersüß! D i e Alternative zu Yquem), Cos d’Estournel, Figeac, Gruaud-Larose, Leoville-Las-Cases (auch der Zweit- und Drittwein sind ihr Geld wert!), Monbousquet, Palmer, Ponet-Canet, Vieux Château Certan (herrlicher Pomerol – trotz furchtbarer Homepage). Die Preise variieren natürlich gewaltig (ab ca. 40 €), der günstigste Zugang zu den großen Gewächsen ist sicher die Subskription – drei Jahre im Voraus bezahlen, abwarten und zwischenzeitlich etwas Preiswertes trinken!

Wann immer von den echt großen Weinerlebnissen die Rede ist, kommt das Burgund ins Spiel. Wenn von den größten (und teuersten) Weinenttäuschungen gesprochen wird – da ist dieselbe Region auch ganz vorne mit dabei! Trotzdem – mit diesen Gütern waren wir immer recht gut beraten. Zunächst einmal die zwei wirklich verlässlichen Handelshäuser: Louis Jadot und Bouchard Père et Fils. Dann hätten wir noch die konstant guten und biodynamischen Gebrüder Trapet, die ausdrucksstarken Weißen und Roten von Vincent Girardin, die wahren Grand Crus von Jean Grivots, köstlich feste Rote aus 80-jährigen Rebstöcken von Robert Chevillon. Unbedingt auszuprobieren ist das Erfolgsrezept eines unserer Redakteure: Er kauft die unterste Schiene, die preiswerten AOC-Weine, von den großen Namen. Und fährt damit oft besser als mit großen Lagen! Michel Lafarge und Jean-Jacques Confuron seien allen kostenbewussten Genießern ans Herz gelegt. Ab ca. 30 € tritt man ins Weinparadies ein – kein Thema, wenn die Hölle schon mal 1000 € und mehr kosten kann.

Noch ein Schlückchen Champagner! Schränken wir uns ein: Ein größerer und ein kleiner Produzent sollen hier vorkommen. Unendlich gut, füllig und elegant, mit Bläschen, die wie kleine Nadeln Frucht und Säure in den Gaumen meißeln – das ist der Edelsprudel von Meister Anselme ­Selosse. Substance steht auf dem Etikett; und es stimmt zu ­100 %! Das Haus Gobillard produziert so eine Art Gegenentwurf in der Modefarbe Rosé: feinnervig, säurebetont, eher weinig, Eleganz und Finesse pur. Wenn man nur aufhören könnte!

Österreich

Man kann halt seine geschmackliche Herkunft nicht verleugnen. Der Österreicher liebt säurebetonte, fruchtige Weine, zumindest, was den Weißwein angeht. Nach der Rückkehr von ausgedehnten Weinrecherchen in der Neuen Welt spielt sich immer das gleiche Ritual ab: Kühlschrank auf, leichtgewichtiger Veltliner heraus! Damit lässt sich der unangenehm globale Geschmack auf der Zunge – viel Alkohol, viele Oakchips, kaum Säure, dazu noch etwas Restzucker, marmeladige Frucht – aufs Köstlichste wegspülen. Der Blick aufs Preisschild bringt meist noch mehr Glanz ins Genießeräuglein. Gerade einmal 5 Euro für ein ehrliche, süffige Flasche – da freut sich auch das Portemonnaie. Was allerdings nur bedingt stimmt; die bekannten Namen in der rot-weiß-roten Weinwelt langen schon ordentlich zu, seit der Euro den Schilling abgelöst hat. Ein Satz, der wiederum auch nur bedingt stimmt. Neben den teuersten Weinen der Erde (ab 200 Euro aufwärts) nehmen sich die Preise der besten Austriaken (mit 93 Parker-Punkten und mehr) geradezu schamlos niedrig aus: das Beste von Kracher, Hirtzberger, Bründlmayer, F. X. Pichler und Kollegen bekommt man schon ab 35 Euro und ­weniger.

Und irgendwo in der Mitte zwischen der oben zitierten Flasche im Kühlschrank und den vinologischen Tops liegt das Eldorado des preisbewussten Connaisseurs. Absolut unfähig, aus den knapp 120 (!) Tipps der Kollegen und den eigenen Adressen auszuwählen, stellen wir einige Winzergruppierungen in die erste Reihe. Ladies first – 11 Frauen und ihre Weine. Könnerschaft, Vielseitigkeit (von der „süßen“ Heidi Schröck über die „rote“ Sylvia Heinrich bis zu Ilse Maier, der Seriensiegerin im Bereich der Bioweine). Ein Probepaket mit 11 Weinen – was sonst? – kostet gerade einmal 99 Euro.

Leithaberg heißt eine Winzergruppe, die sich zur Aufgabe gemacht hat, das Terroir des Leithagebirges (ehrlich gesagt eher eine Hügelkette denn ein gletschergekrönter Himalaya-Ersatz) in die Flasche zu füllen. Die phantastische Serie in Weiß und Rot hat bei allen für Furore gesorgt, die das Glück hatten, ein paar Flaschen erwerben zu können. Die Preise bewegen sich zwischen 10 und 22 Euro.
Große Lagen – große Weine. Unter diesem Motto haben sich die Traditionsweinsgüter gefunden: Malat, Hirsch, Salomon, Schloß Gobelsburg, Nigl, Ott, Mantler, Jurtschitsch ... Einer der renommiertesten österreichischen Weinguides leerte sein Punktefüllhorn über die Supertruppe aus: 16 Weine wurden mit 93 und mehr Punkten bewertet.
Dann hätten wir noch die hoch motivierten Damen und Herren der Vinovative zu bieten, ehe wir den Süden des Landes besuchen. Dort haben sich alle Weinbarone von Tement bis Winkler-Hermaden in der Steirischen Klassik gefunden.

Deutschland

Was für Österreich gilt, gilt natürlich auch für Deutschland. Und dort gleich doppelt – schließlich ist auch die Rebfläche doppelt so groß wie die österreichische. Deutschland und Riesling – das wunderbarste Duo der Welt. Natürlich haben wir auch köstlichen Rivaner getrunken, Weltklasseburgunder in Rot (z. B. Jakob Duijn) und weiß (z. B. bei Michel im Badischen), aber die Königsdisziplin ist nun einmal der Riesling. Feine (und niedrige) Preise für feine Weine: ab ca. 10 Euro. Uns ist klar, dass wir wieder einmal viele (und v. a. liebenswerte) Winzer und Freunde ignorieren müssen. Riesling haben die meisten in unserer Hitliste. Von der Ahr bis Württemberg haben wir je Region nur einen Betrieb herausgepickt. Sachsen haben wir vorläufig noch nicht berücksichtigt. Da hinkt die Qualität doch etwas zu sehr hintennach.

Foroboskos Liste:

  1. Adriano Gigante - 2006 Tocai Storico
    Ab sofort wird die Sorte Tocai zum Friulano. Den absolut besten macht weiterhin Adriano Gigante.
    www.adrianogigante.it
    Preis: ca. 15,– €
  2. Guido Conterno Fantino - 2003 Barolo Sorì Ginestra
    Dichter, konzentrierter Stoff aus dem südlichen Piemont.
    www.conternofantino.it
    Preis: ca. 40,– €
  3. Mauro Mascarello - 2001 Barolo Monprivato
    Seit 1881 steht der Name Mauro Mascarello für traditionellen, langlebigen Barolo.
    www.mascarello1881.com
    Preis: ca. 40,– €
  4. Podere Il Conventino - 2005 Vino nobile di Montepulciano
    Charmant, saftig, fruchtig und nach den biologisch-dynamischen Grundsätzen produziert.
    www.ilconventino.it
    Preis: ca. 10,– €
  5. Colle al Matrichese - 2001 Brunello
    Der studierter Geologe Andrea Costanti holt das Beste aus der toskanischen Erde.
    www.costanti.it
    Preis: ca. 30,– €
  6. Kellerei Schreckbichl - 2003 Cabernet Sauvignon Lafoa
    Diese Kooperative erzeugt unter der Leitung von Luis und Wolfgang Raifer 1,3 Mio. Flasche - alle mit Klasse!
    www.colterenzio.com
    Preis: ca. 30,– €
  7. Kellerei St. Michael-Eppan - 2006 Gewürztraminer St. Valentin
    Hans Terzer leitet diese Kellerei, auf deren 360 Hektar auch herrliche Sauvignon blancs und Süßweine gedeihen.
    www.stmichael.it
    Preis: ca. 20,– €
  8. C.V.N.E. - 1996 Rioja Gran Reserva
    Contino heißt die boutique-winery innerhalb der CUNE-Kellerei. Wunderbare Weine aus traditionellen und internationalen Sorten.
    www.cune.com
    Preis: ca. 25,– €
  9. Remirez de Ganuza - 2002 Trasnocho
    In einem kleinen riojanischen Dorf wird von Fernando Remirez de Ganuza einer der besten spanischen Weine gekeltert.
    www.remirezdeganuza.com
    Preis: ca. 70,– €
  10. Marquès de Vargas - 2002 Rioja Reserva
    Unspektakuläre Kellerei gleich neben dem Hause Murrieta. Den Topwein Hacienda Pradolagar gibt’s nur in guten Jahren.
    www.marquesdevargas.com
    Preis: ca. 20,– €
  11. Hacienda Monasterio - 2004 Hacienda Monasterio Crianza
    Peter Sissek, Schöpfer des legendären Pingus, berät auch dieses Weingut in Ribera del Duero. Die Crianza war Robert Parker 94 (!) Punkte wert.
    www.haciendamonasterio.com
    Preis: ca. 25,– €
  12. Emilio Lustau - N.V. Sherry Pedro Ximenez San Emilio
    Mahagonifarbig, ölig, dick, nach Trockenfrüchten, Rosinen, unendlich lang – man trinke diesen Sherry solo oder zum Dessert!
    www.emilio-lustau.com
    Preis: ca. 25,– €
  13. Gutierrez Colosia - N. V. Manzanilla
    Aus der Rebsorte Palomino wird dieser knochentrockene, leicht salzig schmeckende Sherry gewonnen. Dazu Shrimps in der Tüte!
    www.gutierrez-colosia.com
    Preis: ca. 12,– €
  14. Quinta do Noval - 2003 Vintaga Port Silval
    Eines der ersten Portweinhäuser – nicht nur qualitativ, auch in geschichtlicher Hinsicht: seit 1715 auf dem Markt.
    www.quintadonoval.com
    Preis: ca. 45,– €
  15. Quinta do Vesuvio - 1996 Vintage Port
    Der ideale Ort zum Eintrinken in die Welt des Ports ist die großzügige Veranda dieses berühmten Erzeugers, direkt am Douro.
    www.quintadovesuvio.com
    Preis: ca. 50,– €
  16. Château Canon - 2003 Chateau Canon
    Es muss nicht immer ein 1982er sein! Fein, elegant, mit Säurerückgrat – so geigt der 2003er auf!
    www.chateaucanon.com
    Preis: ca. 50,– €
  17. Vieux Château Certan - 1999 Vieux Château Certan
    Reich und tieffruchtig, mürbes Tannin. Jetzt herrlich zu trinken!
    Und vor allem – noch auf dem Markt.
    www.vieux-chateau-certan.com
    Preis: ca. 80,– €
  18. Château Palmer - 2004 Château Palmer
    Ein hübsches Schloss in einem gepflegten Garten. Seit 2004 regiert hier Thomas Duroux – der war zuvor u. a. auch auf Ornellaia tätig.
    www.chateaupalmer.com
    Preis: ca. 100,– €
  19. Louis Jadot - 2003 Pommard 1er Cru „Epinots“
    Ein Wein wie Samt und Seide, mit kräftigem Alkohol. Es gibt wenig Vergleichbares als Begleitung zu jeder Art von Wildgeflügel!
    www.louisjadot.com
    Preis: ca. 50,– €
  20. Bouchard Père et Fils - 2005 Meursault 1er Cru „Les Perrierres!
    Auf die Qualität dieses Burgunders kann man auch in kleinen Jahren setzen: nervige Finesse!
    www.bouchard-pereetfils.com
    Preis: ca. 35,– €
  21. Domaine Lafarge - 2005 Volnay Clos de Chênes
    Immer ein kleines Weinwunder: balsamisch weich im Duft, nach Weichseln, florale Aromen, feste Struktur, runder Gerbstoff.
    www.domainelafarge.fr
    Preis: ca. 50,– €
  22. Jean Grivot - 2002 Vosne-Romanée
    Mit 14 ha führt Etienne Grivot eines der größten (und besten) Weingüter im idyllischen Dorf Vosne-Romanée.
    www.grivot.fr
    Preis: ca. 35,– €
  23. Jean-Jacques Confuron - 2005 Côte de Nuits Village „Les Vignotte“
    Selbst kleine Lagen zeigen hier Größe. Und vor allem die Frucht des Pinot noir. Zurückhaltender Holzeinsatz.
    www.jjconfuron.com
    Preis: ca. 25,– €
  24. J. M. Gobillard & Fils - N.V. Champagne Tradition Brut
    Die Familie Gobillard ist immer dabei – im Weingarten, im Keller, im Verkauf. Ehrliche, frische Edelbrause – der Aperitif!
    www.champagne-gobillard.com
    Preis: ca. 20,– €
  25. Jacques Selosse - N.V. Champagne Brut Initial
    Anselme Selosse, der Sohn des Gründers dieser kleinen Kellerei, wird zurzeit als der Nummer-eins-Erzeuger der Champagne gehandelt.
    Tel. 03/26 57 53 56
    Preis: ca. 55,– €
  26. Birgit Braunstein - 2005 Oxhoft rot
    Diese Cuvée aus Blaufränkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon schneidet nicht nur in nationalen Tastings immer hervorragend ab.
    www.braunstein.at
    Preis: ca. 20,– €
  27. Judith Beck - 2005 St. Laurent Schafleiten
    Pannobile, Pinot noir, Zweigelt – was die attraktve Mittzwanzigerin aus den Golser Rieden holt, hat Stil und Rasse.
    www.weingut-beck.at
    Preis: ca. 15,– €
  28. Heidi Schröck - 2004 Furmint Toni
    Einmal kein Ausbruch von der Ruster „Löwin“, sondern ein leicht barriquierter, leicht süßer Furmint mit viel Charakter.
    www.heidi-schroeck.com
    Preis: ca. 15,– €
  29. Petra Unger - 2005 Erlesenes vom Riesling
    Eine ganze feine Sache zu einem fairen Preis. Petra Unger hat ihre Weingärten von 40 auf 11 Hektar geschrumpft, ein Weg zu noch mehr Qualität.
    www.ungerwein.at
    Preis: ca. 10,– €
  30. Michaela Ehn - 2006 Grüner Veltliner Titan
    Schon als Fassprobe eine Wucht! Die Opernfreundin singt wieder einmal das hohe C des Veltliners.
    www.ehnwein.atwww.11frauenundihreweine.at
    Preis: ca. 20,– €
  31. Engelbert Prieler - 2005 Schützner Stein
    Jahr für Jahr brilliert diese Cuvée aus Blaufränkisch und Merlot
    mit subtiler Frucht und Eleganz.
    www.prieler.at
    Preis: ca. 20,– €
  32. Martin Pasler - 2005 Leithaberg rot
    Die langen Lehr- und Wanderjahre in der großen Weinwelt haben Martin Pasler geprägt – er füllt das Terroir von Jois in die Flasche!
    www.martinpasler.at
    Preis: ca. 20,– €
  33. John Nittnaus - 2004 Commondor
    Dieser Blend aus Merlot, Zweigelt und Blaufränkisch ist im Kreis der besten österreichischen Rotweine immer mit dabei.
    www.nittnaus.at
    Preis: ca. 25,– €
  34. Toni Hartl - 2005 Pinot Noir La Création
    Er hat’s mit dem Französischen: Syrah Femme Fatale, Tout Feu Tout Flamme, Le Rayon d’Or ... allesamt ihr Geld wert!
    www.toni-hartl.at
    Preis: ca. 20,– €
  35. Dr. Hans Bichler - 2005 Leithaberg rot
    Ein Wiener Anwalt auf weinigen Abwegen. Zum raschen Erfolg hat sicher auch das Engagement von Gerald Leberl als Kellermeister beigetragen.
    bichler-weinbau@aon.at
    Preis: ca. 15,– €
  36. Walter Buchegger - 2006 Riesling Moosburgerin
    Die Entscheidung für den Riesling fällt schwer, denn auch die Veltliner Reserve Leopold und Pfarrweingarten sind Spitze!
    www.buchegger.at
    Preis: ca. 20,– €
  37. Karl Steininger - 2005 Sauvignon blanc Sekt
    Wer sortentypische Frucht & Perlen sucht, greift immer wieder zu den Sekten von Karl Steininger.
    www.weingut-steininger.at
    Preis: ca. 20,– €
  38. Thomas Leithner - 2006 Grüner Veltliner Privat
    Bei der Kellerarbeit ist Bob Dylan immer dabei. Es scheint, als mache Musik auch gärende Wein glücklich.
    www.thomas-leithner.at
    Preis: ca. 15,– €
  39. Günther Brandl - 2006 Riesling Große Reserve
    Dieser Riesling trägt seinen großen Namen mit vollem Recht. Unbedingt überlagern!
    www.weingut-brandl.at
    Preis: ca. 20,– €
  40. Birgit Eichinger - 206 Grüner Veltliner Wechselberg
    „Ich will mich in meinen Weinen widerspiegeln!“. Will heißen: bildhübsch, vollbusig, sinnlich. Die Übung gelingt mit Bravour.
    www.weingut-eichinger.at
    Preis: ca. 10,– €
  41. Werner Meyer-Näkel - 2005 Spätburgunder „S“
    Der umtriebige Winzer ist auch in Südafrika und Portugal tätig. Eine Klasse für sich sind aber die Spätburgunder vom Stammsitz.
    www.meyer-naekel.de
    Preis: ca. 30,– €
  42. Andreas Laible - 2006 Riesling „Achat“ Spätlese trocken
    So wie alle Weine, stammt auch dieser Riesling aus der extremen Steillage Durbacher Plauelrain. Viel Handarbeit – die sich auszahlt – steckt dahinter.
    www.weingut-laible.de
    Preis: ca. 15,– €
  43. Horst Sauer - 2006 Riesling Spätlese trocken Escherndorfer Lump
    Er wohnt nicht nur in der Bocksbeutelstraße – in diese Flaschenform füllt er auch seine ausgezeichneten Weine.
    www.weingut-horst-sauer.de
    Preis: ca. 15,– €
  44. Dagmar Simon und Wilfried Bürkle - 2004 Spätburgunder Zwingenberger Steingeröll
    Der Spitzenbetrieb an der Hessischen Weinstraße keltert neben Riesling, Scheurebe und Chardonnay auch tollen Rotwein.
    www.simon-buerkle.de
    Preis: ca. 20,– €
  45. Matthias Müller - 2005 Riesling Auslese Bopparder Hamm Engelstein
    Für uns der Beste unter den zahlreichen Müllern – gemeinsam mit Müller-Catoir natürlich! Sensationelles Preis-LeistungsVerhältnis bei allen Weinen!
    www.weingut-matthiasmueller.de
    Preis: ca. 20,– €
  46. Gerhard Grans - 2006 Riesling No. 9
    Er gehört zu den „happy few“ mit den größten Lagen des Landes. Wir haben aber aus dem Segment mit Trinkfluss gewählt: einen feinen, leichten, reintönigen Riesling.
    www.grans-fassian.de
    Preis: ca. 7,– €
  47. Werner und Volker Knipser - 2003 Spätburgunder „Großkarlbacher Burgweg“
    Die beiden Brüder spielen auf der ganzen Weinklaviatur, von trocken bis edelsüß, von Riesling bis Syrah.
    www.weingut-knipser.de
    Preis: ca. 40,– €
  48. Robert Weil - 2004 Riesling „Kiedrich Gräfenberg“
    Wilhelm Weil ist Riesling (und ein wenig Pinot noir). Ab 7,– € ist man dabei, aber es lohnt sich, in die großen Lagengewächse zu investieren.
    www.weingut-robert-weil.com
    Preis: ca. 30,– €
  49. Andre Gussek - 2004 Zweigelt Barrique „Dachsberg“
    Jung (1992 gegründet), klein (an die 5 ha), Riesensortiment ... und ein Vorbild für alle Winzer an der nördlichen
    Anbaugrenze.
    www.winzerhof-gussek.de
    Preis: ca. 20,– €
  50. Rainer Schnaitmann - 2005 „Simonroth Cuvée C“
    Französisches aus deutschen Landen. Ein toller Wein, den Rainer Schnaitmann da aus Merlot und Cabernet Sauvignon cuvéetiert!
    www.weingut-schnaitmann.de
    Preis: ca. 30,– €
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