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Die Farbe des Weines entsteht vor allem durch Pigmente, die in ganz unterschiedlicher Konzentration in den Trauben vorkommen. Durch die Farbe eines Weines kann man Rückschuss über Rebsorte, Ausbau, Qualität und Alter des Weines bekommen. Ein Zeichen für jungen Wein sind grüne Reflexe beim Weißwein und blauviolette Farbtöne beim Rotwein. Je älter die Weine werden, desto mehr Brauntöne bekommen sie. Weißweine können gold- bis bernsteinfarben werden und Rotweine ziegel- bis braunrot mit orangefarbenen Reflexen.
Nach der Gärung wird der Wein in verschiedenen Fasstypen ausgebaut. Neben dem ursprünglich am meisten verwendeten Holz, werden heute auch Beton, Kunststoff und Edelstahl genutzt. Der Vorteil von Holzfässern ist die Durchlässigkeit des Holzes, die den Wein stärker mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff reagieren lässt, was zu einer Reduzierung der im Wein enthaltenen Tannine und zu einer Verbesserung der Komplexität beitragen kann. Der Charakter des Weines wird durch Größe, Alter und Holzart sowie die Techniken des Fassbaus wesentlich bestimmt. Jedes Weinbaugebiet hat ihre charakteristischen Fasstypen. Immer mehr Rot- und auch manche Weißweine werden nach französischem Vorbild im kleinen Eichenholzfass, dem Barrique, ausgebaut.
Dabei handelt es sich um noch trüben Wein, dessen Gärung noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Er enthält noch die während der Gärung entstehende Kohlensäure. Der Federweißer enthält auch bereits Alkohol, obwohl noch nicht der ganze im Most enthaltene Zucker zu Alkohol vergoren ist. Die nächste Stufe nennt man Jungwein.
Eine Bezeichnung für Weine zwischen halbtrocken und lieblich.
Eine Geschmacksvielfalt, die Gaumen und Zunge stark durch kräftige Säure oder Herbheit beeindruckt und ein Gefühl von jugendlicher Kraft vermittelt, so dass man sicher ist, dass dieser Wein im Alter sanftere Nuancen annehmen wird. Ausgezeichnet zu stark gewürzten Speisen und auf jeden Fall immer ein positiver Eindruck.
Füllte ein Wein durch seinen Geschmack und seine Konsistenz den Mund ganz aus, ist er fett.
Der Wein wird vor dem Abfüllen filtriert, um alle Trübstoffe und Hefen zu entfernen. Dadurch kann ein Nachgären verhindert werden.
Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Sektherstellung. Es gibt zwei Varianten: das aufwendigste und berühmteste ist das sogenannte Champagnerverfahren. Dabei werden durch regelmäßiges Rütteln der Flasche im Flaschenhals abgelagerte Gärungsrückstände (Depot) nach Abschluss der zweiten Gärung entfernt. Dies geschieht meist durch Einfrieren des Flaschenhalses. Beim Öffnen der Flasche schießt der Eispfropfen heraus, was man degorgieren nennt. Anschließend wird der Sekt wird mit der sogenannten Dosage aufgefüllt und endgültig verkorkt. Bei der anderen, etwas weniger aufwendigen Variante werden die Flachen nach dem Abschluss der zweiten Gärung entkorkt und in einen Tank geleert. Dort wird der Sekt gefiltert, mit der Dosage versehen und wieder in Flaschen gefüllt
Eine weiße Rebsorte, die eine Kreuzung aus Silvaner und Ruländer ist. Sie hat mittelgroße, dichtbeerige Traube mit kleinen, grüngelben Beeren. Der Wein ist fruchtig und lieblich.
Frisch ist ein Wein, wenn er ein gewisses Maß an fruchtiger Säure, oder Säuerlichkeit sowie jugendliche Lebendigkeit und Spritzigkeit beinhaltet. Junge Weißweine sollten immer frisch sein.
Der Ausdruck bezeichnet den Körper und die Reichhaltigkeit eines aus guten, reifen Trauben gewonnenen Weines. Meist hat der Wein auch eine Spur Süße und Aromen verschiedener Früchte, wie zB. Grapefruit, Zitronen, Pflaumen oder Aprikosen.
Dabei handelt es sich um eine eigenständige Rebsorte, die durch natürliche Mutation aus dem Spätburgunder entstanden ist. Der ziegel- bis dunkelrote Wein hat Aromen von Brombeere, Waldbeere, Himbeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche und Rauch. Im Geschmack ist er samtig, mit feiner Säure und vollem Körper. Er eignet sich besonders zu Braten von Wild und Rind und würzigem, fettarmen Käse.